Forschungsprojekt „Guter Start ins Kinderleben”
Länderübergreifendes Modellprojekt mit bundesgeförderter Evaluation zur frühen Förderung elterlicher Erziehungs- und Beziehungskompetenzen in prekären Lebenslagen und Risikosituationen insbesondere zur Prävention von Vernachlässigung und Kindwohlgefährdung im frühen Lebensalter
Laufzeit: 1. November 2006 bis 31. Oktober 2009
Thema diese Forschungsprojekts ist die Etablierung einer niedrigschwellig und interdisziplinär angelegten Versorgungsstruktur zur gezielten Unterstützung eines guten Starts von Säuglingen und Kleinkindern. Ziel ist die Entwicklung eines Modells interdisziplinärer Vernetzung für die Unterstützung und Versorgung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern zur Prävention von Kindeswohlgefährdung und Vernächlässigung.
Das Projekt wird als multizentrisches Modellprojekt in Kooperation der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Thüringen durchgeführt. Zentrale Grundlage der Länderabstimmung ist es, Kooperationsformen zu erproben und Vernetzungsstrukturen zu entwickeln, die auf bestehenden Regelstrukturen aufbauen und die in bestehende Regelstrukturen implementiert werden sollen.
Drei Schwerpunkte des Vorhabens lassen sich benennen:
- Entwicklung von jeweils länderspezifischen organisatiorischen Versorgungsstrukturen,
- innerhalb dieses Rahmens ein aufsuchendes Interventionsangebot zur Förderung elterlicher Beziehungs- und Erziehungskompetenzen bei Familien mit Säuglingen und Kleinkindern, die unter hoch belastenden Bedinungen leben bzw. vielfältigen und schwerwiegenden Risiken ausgesetzt sind sowie
- Evaluation der Risiken des Vernetzungsprozesses.
Das Buch von Thomas Meysen/Lydia Schönecker/Heinz Kindler „Frühe Hilfen im Kinderschutz – Rechtliche Rahmenbedingungen und Risikodiagnostik in der Kooperation von Gesundheits- und Jugendhilfe“ ist im Dezember 2008 im Juventa Verlag erschienen. Die Buchanzeige mit Bestellcoupon kann hier heruntergeladen werden.
DIJuF-Ansprechpartnerin: Lydia Schönecker (E-Mail: schoenecker@dijuf.de)
