Kind im Mittelpunkt?!
Familiengerichtliches Verfahren im Kinderschutz

Praxisforschung und Praxiserfahrungen begegnen sich

Das Zusammenwirken im familiengerichtlichen Kinderschutzverfahren stellt Richter*innen und professionelle Beteiligte vor große Herausforderungen. Johannes Münder, Barbara Seidenstücker und Gabriele Bindel-Kögel präsentieren aktuelle Ergebnisse des Forschungsprojekts „Kindeswohl zwischen Jugendhilfe und Justiz“ und werfen einen erhellenden Blick auf die Sicht- und Handlungsweisen der beteiligten Professionellen. Erfahrene Expert*innen ergänzen Problemstellungen aus der Praxis, die in Vorträgen und Workshops diskutiert werden: Welche Ziele hat die Beteiligung von Kindern eigentlich und wie kann sie konkret gestaltet werden? Wie ist Kooperation mit der Wahrung richterlicher Unabhängigkeit vereinbar? Was passiert, wenn das Familiengericht zwar Hilfebedarf aber keine Kindeswohlgefährdung erkennt, das Jugendamt jedoch keine Möglichkeiten mehr für weitere Hilfen und Veränderung der Situation des Kindes sieht?

 

 Veranstalter

Eine Tagung des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH)
in Kooperation mit dem
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV),
dem Deutschen Familiengerichtstag e. V. (DFGT),
dem Institut für soziale Arbeit e. V. (ISA) und
dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

 Termin/Ort

26. – 27.03.2018 in Frankfurt a. M.
Montag, 10.00 Uhr, bis Dienstag, 15.30 Uhr

 Tagungsstätte

Tagungszentrum im Haus am Dom,
Domplatz 3, 60311 Frankfurt a. M.,
Telefon 0 69/8 00 87 18-0, www.hausamdom-frankfurt.de

Für diese Veranstaltung wurde ein Hotelkontingent eingerichtet.
Genauere Informationen zur Buchung erhalten Sie mit der Teilnahmebestätigung.

 Kosten

Tagungsbeitrag 150 EUR

Verpflegung 55 EUR (jew. inkl. gesetzlicher USt)

 Anmeldung

 Kontakt

Dr. Nadja Wrede, wrede@dijuf.de

 Weitere
 Informationen

Programm
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