Bundesforum Vormundschaft/Pflegschaft

Über diese Links finden Sie Informationen zum Bundesforum Vormundschaft/Pflegschaft:


Aktuelle Meldungen

  • Auf Ihrer Herbstkonferenz am 17. November 2016 haben die Justizminister/innen der Länder einen Beschluss dahingehend gefasst, dass das Vormundschaftsverfahren effizient auszugestalten sei – gerade angesichts der vielen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge. Insbesondere fordern Sie das Bundesministerium auf, einen Vorschlag vorzulegen, der die Bestellung von Berufsvormündern ohne persönliches Erscheinen vor Gericht ermöglicht.
  • Der BGH hat mit Beschluss vom 28. September 2016 – XII ZB 251/16 entschieden, dass es nur ganz ausnahmsweise in Frage kommt, dem Jugendamt als Vormund im kindschaftsrechtlichen Verfahren Kosten aufzuerlegen.

  • Am 28. März 2017 präsentiert sich die Vormundschaft mit dem Fachforum „80.000 mal Chancen für Kinder und Jugendliche – der Vormund mischt mit und manchmal auf” zum ersten Mal auf dem DJHT in Düsseldorf. Hier finden Sie weitere Informationen.
  • Das OLG Karlsruhe hat im Dezember 2016 einen Beschluss zur Auswahl des zuständigen Jugendamts als Amtsvormund bei örtlicher Zuständigkeit nach § 88a SGB VIII erlassen. Abgelehnt wird durch den Beschluss die Übernahme einer Amtsvormundschaft durch ein Jugendamt, das nicht für die (vorläufige) Schutzmaßnahme eine UMA zuständig ist.
  • Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) bereitet eine umfassende Reform des Vormundschaftsrechts vor. Veröffentlicht wurde im August 2016 ein „Diskussionsteilentwurf”, der auch im Diskussionsforum des DIJuF eingestellt ist. An weiteren Vorschriften, insbesondere zur Vermögenssorge, zu Genehmigungstatbeständen und zur Vergütung wird weiterhin gearbeitet. Das DIJuF plant im nächsten Jahr eine eigene Website zur Diskussion der Reform.
  • Der Ludwigshafener Verein für Jugendhilfe e.V. hat auf seiner Seite einen kleinen Film über Vormundschaft eingestellt, mit Fokus auf der Vormundschaft für unbegleitete Minderjährige.
  • Menschenhandel ist weiter gefasst, als der Begriff vermuten lässt. Strafbar sind seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Bekämpfung von Menschenhandel im Juli 2016 Arbeitsausbeutung, erzwungene Bettelei und Kriminalität, wenn eine persönliche oder wirtschaftliche Zwangslage oder Hilflosigkeit ausgenutzt wird. Frisch erschienen ist ein Bericht zur Situation von minderjährigen Opfern von Menschenhandel in Deutschland. Die Studie ist im Rahmen eines EU-Projekts (kurz „ReAct”) entstanden. Das Projekt zielt u.a. ab auf die berufliche Qualifizierung der VertreterInnen von Kindern (AnwältInnen und Vormündern), um sicherzustellen, dass Kinder als Opfer anerkannt werden und ihre Rechte in Gerichtsprozessen besondere Beachtung finden.
  • Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat nach intensiven Vorarbeiten jetzt einen Arbeitsentwurf für einen Teil der geplanten, „großen” Vormundschaftsreform veröffentlicht. Diesen Diskussionsteilentwurf finden Sie ab sofort auch auf der Homepage des Ministeriums.
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Zuständig für die technische Aufbereitung dieser Website des Bundesforums ist Milad Bisso
(E-Mail: bisso@dijuf.de).

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