Live-Online-Seminar:
Schwierigste Betreuungskarrieren wirksam vermeiden

für Leitungs- und Fachkräfte der Eingliederungshilfe und Jugendhilfeplanung

Fallverläufe in der Eingliederungshilfe sind geprägt von besonderen Bedarfen und oftmals traumabelasteten Biografien. Neben herausfordernden rechtlichen Rahmenbedingungen und einem zu wenig verzahnten Helfersystem, mangelt es vielerorts auch trägerseits an passenden Angeboten. Spätestens mit der zehnten Absage wächst im Jugendamt die Sorge der Fachkräfte, überhaupt noch eine passende Einrichtung für den jungen Menschen zu finden. So dies gelingt, befindet sich diese nicht selten am anderen Ende der Republik.
Doch was erfordert es, um Einrichtungskarrieren oder sogar die Enstehung einer systemsprengenden Wirkung zu verhindern? Was braucht es, um die Bereitschaft freier Träger zu erhalten oder überhaupt erst zu entwickeln, um Angebote und passgenaue Lösungen vor Ort anbieten zu können? Was macht solch wirksame Lösungen aus fachlicher Perspektive aus? Welche langfristigen Folgen haben Handlungsstrategien auf die Höhe der Betreuungs- und Unterbringungskosten? Ziel dieses Seminars ist es, hierzu Antworten zu finden. Deshalb werden in zwei Themenblöcken zunächst kontextbezogen der rechtliche Rahmen von Eingliederungshilfe und Jugendhilfeplanung sowie die Trägerperspektive auf Ebene der (Rahmen-)Verträge vermittelt. Daran anschließend beleuchten wir anhand eines Trägerkonzepts aus der Praxis, verknüpft mit Fallbeispielen, die fachlichen Erfordernisse für trauma-sensible, wirksame Individual-Lösungen.

Schwerpunkte sind ua:

• Struktur und Systematik von Jugendhilfeplanung, insbesondere Planungs-
  und Gewährleistungsverantwortung

• Einordnung der Eingliederungshilfe, insbesondere Überblick über die Leistungsvorausetzungen

• rechtlicher Umgang mit Mehrfachabsagen: subjektiver Rechtsanspruch vs. faktische
  Unmöglichkeit, Lösungsmöglichkeiten

• Trägerperspektive in (Rahmen-)Verträgen nach §§ 78 ff. SGB VIII

• Fachliche Erfordernisse zur Vermeidung von Einrichtungskarrieren, insbesondere regionale
  traumasensible Individual-Lösungen

Fragestellungen und Fallkonstellationen können vorab beim DIJuF unter veranstaltungen@dijuf.de eingereicht werden.

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme am Live-Online-Seminar:
Endgerät (PC, Laptop, Smartphone) mit Audio Ein- und Ausgang oder Headset, technische Zulassung und Download der Webanwendung Zoom (Firewall).

 Referent*in

Karsten Schubert, PPTZ eV,pädag. Leitung,
Mitglied im Trägerverbund Systemsprenger
Stefanie Ulrich, Volljuristin, freiberufliche Trainerin und Coach

 Termin

09. – 10.2.2021

09.2.2021: 8.45 Uhr technische Einführung in Zoom
                 9.00 – 10.30 Uhr und 11.00 – 12.30 Uhr
10.2.2021: 9.00 – 10.30 Uhr

An beiden Tagen:
Ab 8.30 Uhr haben Sie die Möglichkeit dem Live-Online-Seminar beizutreten.

 Kosten

Tagungsbeitrag 185 EUR (für Nicht-Mitglieder 240 EUR)

 Anmeldung

Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist abgelaufen.

Schreiben Sie uns, wenn Sie über neue Termine zu diesem und/oder
weiteren Themen informiert werden möchten: veranstaltungen@dijuf.de

 Kontakt

Stefanie Marz, marz@dijuf.de

 Weitere Informationen

Ausschreibung (zum Ausdrucken)