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Aktuelles

  • Stellenausschreibung: In der Geschäftsstelle ist die Stelle der Fachlichen Leitung neu zu besetzen. Die Stellenausschreibung finden Sie hier.
  • Stellenausschreibung: Das DIJuF sucht aktuell eine/n Institutssekretär/in. Die Stellenausschreibung finden Sie hier.
  • H. 6/2018 DAS JUGENDAMT ist erschienen. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis.
  • Unter welchen Voraussetzungen Minderjährige, die sexuelle Gewalt erlitten haben, auch ohne Einbezug der Eltern ärztlich versorgt und die Spuren der Gewalt gesichert werden können, hat das DIJuF im Rahmen einer Expertise untersucht, die nun veröffentlicht wurde. Die Expertise geht zudem der Frage nach, wie Ärzte und Jugendhilfe in diesen Fällen kooperieren können.
  • Der Europäische Gerichtshof hat am 12. April 2018 entschieden, dass ein unbegleiteter Minderjähriger, der während des Asylverfahrens volljährig wird, sein Recht auf Familienzusammenführung behält (Urteil in der Rechtssache A und S ./. Staatssecretaris van Veiligheid en Justitie, C-550/16). Ein solcher Antrag auf Familienzusammenführung muss jedoch innerhalb einer angemessenen Frist gestellt werden, d. h. grundsätzlich innerhalb von drei Monaten ab dem Tag, an dem der Minderjährige als Flüchtling anerkannt worden ist. Die Pressemitteilung des EuGH finden Sie hier.
  • Das Bundesverfassungsgericht prüft aktuell eine Verfassungsbeschwerde (1 BvR 673/17) gegen die Versagung einer Stiefkindadoption, wenn der Stiefelternteil mit dem leiblichen Elternteil nicht verheiratet oder verpartnert ist.
    Das DIJuF kommt in seiner Stellungnahme zu dem Schluss, dass sich aus dem Grundgesetz zwar keine Verpflichtung ableiten lässt, eine Adoption eines Kindes auch durch eine/n nicht verheiratete/n oder verpartnerte/n Lebenspartner/in zuzulassen. Allerdings sieht das Institut in der Versagung einen Verstoß gegen das Gleichheitsgebot aus Art. 3 Abs. 1 GG und hebt hervor, dass sich die Entscheidung für oder gegen eine Adoption allein nach der Kindeswohldienlichkeit im Einzelfall zu richten hat.
  • Zum 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft, die unmittelbare Auswirkungen auf die Arbeit der Jugendämter hat. Das DIJuF hat auf den aktuellen Stand reagiert und das Seminar Datenschutz, Jugendamt und die neue EU-DSGVO zusätzlich in sein Veranstaltungsprogramm aufgenommen. Dieses Tagesseminar gibt einen grundlegenden Überblick über die Neuregelungen und die anzupassenden Prozesse im Jugendamt.
  • Das DIJuF beteiligt sich in den Jahren 2018/2019 an dem Projekt „Gut ankommen – Fachkräfte qualifizieren. Kindgerechte Aufnahme unbegleiteter Minderjähriger”. Im Fokus des Projekts stehen die Qualifizierung und Fortbildung von Akteuren, die mit unbegleiteten Minderjährigen arbeiten. Die Vernetzung der in unterschiedlichen Phasen beteiligten Akteur/inn/e/n und die Bereitstellung von bedarfsgerechten Arbeitshilfen in Bezug auf die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) sind zentraler Bestandteil des Projekts.
    Das Projekt wird bundesweit durchgeführt. Projektpartner sind der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e. V. (BumF), das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) und terre des hommes Deutschland e. V. – Hilfe für Kinder in Not (tdh).
  • „Ein neuer Aufbruch für Europa – Eine neue Dynamik für Deutschland – Ein neuer Zusammenhalt für unser Land” betiteln CDU, CSU und SPD ihren am 7. Februar 2018 beschlossenen Koalitionsvertrag. Ob er die Grundlage für die kommende Regierung bildet, werden die Abstimmungen des CDU-Parteitags am 26. Februar 2018 in Berlin und der Mitgliederbefragung der SPD bis zum 2. März 2018 zeigen. Lesen Sie hier, was für die Kinder- und Jugendhilfe unter den Überschriften „Familien und Kinder im Mittelpunkt” und „Teilhabe von Menschen mit Behinderungen” beschlossen wurde.
  • Seit dem 2. Oktober 2017 ist das DIJuF an einem neuen EU-geförderten Projekt beteiligt. Das Projekt namens „European platform for access to personal and family rights” (EPAPFR) hat ein sehr weites Untersuchungsfeld und zielt darauf, via einer Internetplattform den Zugang zum Recht von Bürger/inne/n im Bereich der grenzüberschreitenden Familienkonflikte zu erleichtern. Unter die Lupe genommen werden die rechtlichen und praktischen Hürden, die der effektiven Anwendung der familienrechtlichen EU-Verordnungen entgegenstehen. Es sollen auch erfolgreiche Praktiken (good practices) auf der Internetplattform präsentiert werden. Durch diese soll ferner ein Netzwerk der verschiedenen Stellen (Behörden, Institutionen, Vereine, Praktiker/innen) zustande kommen, die Familien in grenzüberschreitenden Familienkonflikten unterstützen. Das Projekt ist ein Teil des europäischen Justizprogramms 2014 bis 2020. Das DIJuF setzt dort seine Expertise im Bereich der internationalen Unterhaltsrealisierung ein. Neben dem für unsere Praxis wichtigen Erfahrungsaustausch wird uns das Projekt ebenfalls ermöglichen, die im Rahmen des vom DIJuF mit der Universität Aberdeen und der Haager Konferenz für internationales Privatrecht aufgebauten Netzwerks child support worldwide (www.childsupport-worldwide.org) bereits zahlreich entstandenen Kontakte zu vertiefen und zu erweitern.
  • Das Bundesministerium des Innern und das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz haben am 21. Dezember 2017 ein Rundschreiben zur Anwendung der Gesetzesregelungen zur Verhinderung missbräuchlicher Vaterschaftsanerkennungen veröffentlicht. Das DIJuF hat hierzu durch Herrn Prof. Dr. Bernhard Knittel erste Hinweise verfasst.
  • Im Zuge der Ausarbeitung neuer – auf die Vorgaben des Haager Übereinkommens vom 23. November 2007 angepassten – Auftragsformulare im Bereich unserer US-Fälle haben wir nun auch die Auftragsformulare bezüglich der EU und der restlichen Welt neu gestaltet und online gestellt. Die neuen am Bildschirm ausfüllbaren Auftragsformulare finden Sie hier.
    Für Fragen zur Unterhaltsrealisierung steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.
  • Die neue, ab 1. Januar 2018 geltende Düsseldorfer Tabelle ist veröffentlicht. Der Mindestunterhalt steigt 2018 in den drei Altersgruppen um jeweils 6 bzw. 7 EUR auf 348/399/467 EUR. Die Bedarfssätze der zweiten bis zehnten Einkommensgruppe sind entsprechend der Steigerung des Mindestunterhalts angepasst worden. Für volljährige Kinder, die bei einem Elternteil leben, erhöht sich der Mindestunterhalt nicht. Auch die Einkommensgruppen wurden um jeweils 400 EUR angehoben. Die Tabelle beginnt ab dem 1. Januar 2018 mit einem bereinigten Nettoeinkommen von „bis 1.900 EUR” statt bisher „bis 1.500 EUR” und endet mit „bis 5.500 EUR” statt bisher „bis 5.100 EUR”. Auch die Bedarfskontrollbeträge wurden angehoben, ebenso der ausbildungsbedingte Mehrbedarf (von 90 EUR auf 100 EUR). Die nächste Änderung wird voraussichtlich zum Jahr 2019 erfolgen.
  • Wir freuen uns, Ihnen das Veranstaltungsprogramm 2018 vorzustellen. Das Fachveranstaltungsteam des DIJuF hat ein neues übersichtliches Format im Internet und einen Flyer dazu entwickelt. Für einige Veranstaltungen können Sie sich bereits verbindlich anmelden. Die Anmeldung für die weiteren Veranstaltungen soll bis Anfang November freigeschaltet werden. Voranmeldungen können jederzeit unter veranstaltungen@dijuf.de vorgenommen werden.
  • Die vermehrten Abschiebungen junger Erwachsener in das unsichere Afghanistan wirken sich schon weit vor dem 18. Geburtstag auf die geflüchteten Kinder und Jugendlichen aus. Die Anstrengungen der Betroffenen, der Ehrenamtlichen und Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe um Integration und Lebensperspektiven werden dadurch unterlaufen. Das DIJuF unterstützt die gemeinsame Stellungnahme des Bundesfachverbands unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge e. V. (BumF), der Diakonie Deutschland, der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen e. V. (IGfH) und des Kompetenzzentrums Pflegekinder e. V.
  • Ergebnisse und Materialien des Projekts „MAPChiPP” wurden Anfang Oktober auf der 15. Europäischen Regionalkonferenz der ISPCAN (International Society for the Prevention of Child Abuse and Neglect) in Den Haag präsentiert. Der interdisziplinäre Ansatz und die Materialsammlung stießen auf großes Interesse. Nähere Informationen, Fotos und Berichte finden sich unter www.mapchipp.com. 500 Fachkräfte, Fortbildende und politische Entscheidungsträger/innen aus mehr als 30 verschiedenen Ländern sind im Netzwerk der Website registriert: Nach Registrierung ist der Abruf von Trainingsmaterialien, Lehrfilmen und Kontakt zu anderen Mitgliedern möglich. Am 11. Dezember 2017 werden Ergebnisse des Projekts noch einmal in Berlin für die interessierte Fachöffentlichkeit und Politik vorgestellt.
  • Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat die ab 1. Januar 2018 für zwei Jahre geltende Mindestunterhaltsverordnung erarbeitet, die soeben im BGBl. 2017 I, 3525 veröffentlicht wurde. Der Mindestunterhalt steigt 2018 um 6/6/7 EUR auf 348/399/467 EUR (1./2./3. Altersstufe) und 2019 um weitere 6/7/9 EUR auf 354/406/476 EUR (1./2./3. Altersstufe). Die Begründung der Erhöhungsbeträge wurde im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

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